










Paisagem. La Guancha + San Juan de la Rambla · Teneriffa (E)
Das Landschaftsbild, dessen prägende Identität durch terrassierten Feldern bestimmt wird, droht zu verschwinden: Die “Medianias”, 500m hohen Steilhänge zwischen dem Vulkan Teide und den Klippen der Küste Teneriffas. Eine Zukunft der Landschaft ohne diese prägenden Elemente ist unvorstellbar, da die Identität des Ortes und der Einwohner damit verknüpft ist. Doch die Subventionen versiegen, die Produkte sind nicht mehr zu vermarkten, die Bauern weder ausgebildet noch gewohnt wirtschaftlich zu denken und die junge Menschen ziehen weg.
Mit welchen Zukunftsszenarien könnte dieses Kulturlandschaft überleben?
Die Antworten müssen soziale und wirtschaftlich nachhaltige Komponenten erfüllen, und dennoch ein starkes Landschaftsbild und eine Landschaftserfahrung anbieten.
Wir haben landwirtschaftliche Produkte gesucht, die am aktuellen internationalen Markt konkurrenzfähig sind und, als wesentliches Kriterium, ein starkes visuelles Bild transportieren.
Die Produkte werden in Landschaftsbändern organisiert angebaut, die die sichtbaren klimatischen und topographischen Zonen des Steilhangs zum Ausdruck bringen. Thematische Wegenetze schlängeln sich durch die Bänder und integrieren wichtige Orte. Dadurch wird die Landschaft zum Erlebnis für Einheimischen wie auch Touristen. Die diversen Nutzergruppen, vom Weinkenner über Sportler und Behinderte, finden Wege vor, die Schluchten, Plateaus und Weinberge thematisch erschliessen.
“Katalysator-Projekte” integrieren vorhandene Ideen von Gemeinden, mit dem Ziel, die historische Eigenschaften wieder zu beleben. Die vier Haupt-Katalysatoren sind das unterirdisches Wassermuseum, ein Ausbildungs- und Forschungszentrum für nachhaltige Landwirtschaft, die Wiedereinführung von Naturbädern, und eine Landschafts-Expo.
| EU-Pilotprojekt: | 2004-2005 |
| Fläche: | 25 km2 |
| Auftraggeber: | Regierung der EU und Spanien |
| Architektin: | Claudia Collmar |
Das Landschaftsbild, dessen prägende Identität durch terrassierten Feldern bestimmt wird, droht zu verschwinden: Die “Medianias”, 500m hohen Steilhänge zwischen dem Vulkan Teide und den Klippen der Küste Teneriffas. Eine Zukunft der Landschaft ohne diese prägenden Elemente ist unvorstellbar, da die Identität des Ortes und der Einwohner damit verknüpft ist. Doch die Subventionen versiegen, die Produkte sind nicht mehr zu vermarkten, die Bauern weder ausgebildet noch gewohnt wirtschaftlich zu denken und die junge Menschen ziehen weg.
Mit welchen Zukunftsszenarien könnte dieses Kulturlandschaft überleben?
Die Antworten müssen soziale und wirtschaftlich nachhaltige Komponenten erfüllen, und dennoch ein starkes Landschaftsbild und eine Landschaftserfahrung anbieten.
Wir haben landwirtschaftliche Produkte gesucht, die am aktuellen internationalen Markt konkurrenzfähig sind und, als wesentliches Kriterium, ein starkes visuelles Bild transportieren.
Die Produkte werden in Landschaftsbändern organisiert angebaut, die die sichtbaren klimatischen und topographischen Zonen des Steilhangs zum Ausdruck bringen. Thematische Wegenetze schlängeln sich durch die Bänder und integrieren wichtige Orte. Dadurch wird die Landschaft zum Erlebnis für Einheimischen wie auch Touristen. Die diversen Nutzergruppen, vom Weinkenner über Sportler und Behinderte, finden Wege vor, die Schluchten, Plateaus und Weinberge thematisch erschliessen.
“Katalysator-Projekte” integrieren vorhandene Ideen von Gemeinden, mit dem Ziel, die historische Eigenschaften wieder zu beleben. Die vier Haupt-Katalysatoren sind das unterirdisches Wassermuseum, ein Ausbildungs- und Forschungszentrum für nachhaltige Landwirtschaft, die Wiedereinführung von Naturbädern, und eine Landschafts-Expo.
© 2009 robin winogrond