







Stadtplatz Metzghofstatt · Schwyz (CH)
Versteckt neben den Hauptplatz und Kathedrale in der Kleinstadt Schwyz liegt der historische Platz Metzghofstatt. Der zunehmende Nutzungsdruck lässt die ihn aus seinem Hinterhofdasein erwachen. Ziel des Entwurfes ist es, den Ort zum Teil des Zentrums zu machen, und ihm trotzdem seinen ruhigen Charme zu belassen.
Der anliegende Hauptplatz und die Metzghofstatt werden als einen Platz gelesen, der das frei stehende Rathaus umfliesst. Der bestehenden Natursteinbelag mit seinen bemoosten Fugen der Metzghofstatt wird zum Identitätsträger des neuen Ortes. Bänder aus Guberstein zeichnen die Topographie des geneigten Platzes nach. Das Grün drängt sich durch die Ritzen des Belags der Altstadt. Es dehnt sich aus zu grossen Fugen, in denen ruhige, baumbestandene Orte entstehen. In der hiesigen Tradition der dekorativen Belagsbehandlung spiegelt sich dieses Spiel mit der Topographie in der Belagsgestaltung wieder: Die Bänder aus Guberkalksteinen werden, ähnlich dem Bild einer Harfe, auseinandergezupft. Die Zwischenräume werden verfüllt mit Kopfsteinpflaster und dort, wo sich die Bänder in den flacheren Bereichen voneinander entfernen, abgelöst von Kiesrasen.
Je nach Sichtwinkel und Nutzungsintensität entsteht ein Bild, das zwischen Stadtplatz und ruhigem begrüntem Hinterhof oszilliert. Die durchgehende Belagsfläche klappt sich teilweise entlang dieser Bänder auf, ähnlich dem Bild eines breiten Treppenweges. Die Aufklappung schafft um die bestehende Linde und vor dem Turm sonnendurchflutete ebene Plätze mit Blick auf Turm, historischem Privatgarten und Bergpanorama.
| Wettbewerb: | 2008, 3. Platz |
| Fläche: | 1500 m2 |
| Zusammenarbeit: | Schweingruber Zulauf Landschaftsarchitekten |
Versteckt neben den Hauptplatz und Kathedrale in der Kleinstadt Schwyz liegt der historische Platz Metzghofstatt. Der zunehmende Nutzungsdruck lässt die ihn aus seinem Hinterhofdasein erwachen. Ziel des Entwurfes ist es, den Ort zum Teil des Zentrums zu machen, und ihm trotzdem seinen ruhigen Charme zu belassen.
Der anliegende Hauptplatz und die Metzghofstatt werden als einen Platz gelesen, der das frei stehende Rathaus umfliesst. Der bestehenden Natursteinbelag mit seinen bemoosten Fugen der Metzghofstatt wird zum Identitätsträger des neuen Ortes. Bänder aus Guberstein zeichnen die Topographie des geneigten Platzes nach. Das Grün drängt sich durch die Ritzen des Belags der Altstadt. Es dehnt sich aus zu grossen Fugen, in denen ruhige, baumbestandene Orte entstehen. In der hiesigen Tradition der dekorativen Belagsbehandlung spiegelt sich dieses Spiel mit der Topographie in der Belagsgestaltung wieder: Die Bänder aus Guberkalksteinen werden, ähnlich dem Bild einer Harfe, auseinandergezupft. Die Zwischenräume werden verfüllt mit Kopfsteinpflaster und dort, wo sich die Bänder in den flacheren Bereichen voneinander entfernen, abgelöst von Kiesrasen.
Je nach Sichtwinkel und Nutzungsintensität entsteht ein Bild, das zwischen Stadtplatz und ruhigem begrüntem Hinterhof oszilliert. Die durchgehende Belagsfläche klappt sich teilweise entlang dieser Bänder auf, ähnlich dem Bild eines breiten Treppenweges. Die Aufklappung schafft um die bestehende Linde und vor dem Turm sonnendurchflutete ebene Plätze mit Blick auf Turm, historischem Privatgarten und Bergpanorama.
© 2009 robin winogrond