





Kantonsschule · Wil (CH)
Das neue Schulhaus liegt am Stadtrand von Wil, umgeben von dominanten Wohnblocks aus den 60er Jahren, Industriebauten und einer ehemalige Kiesgrube.
Der grosszügige, neue Freiraum der 700 Schüler und der Nachbarschaft tritt bezüglich Massstäblichkeit und Materialität in Dialog mit seinem Umfeld und dem mächtigen Schulgebäude mit Eichenholzfassade. Ein Feld zerstreuter Roteichen referenziert die umgebenden Landschaft und die Fassade; es entsteht ein eigenständiger Landschaftsraum, der gegen das heterogene Umfeld standhält. Die Verlegung der Parkierung an den Rand des Grundstücks ermöglicht einen grossen, freien Aussenraum. Das traditionelle Verhältnis von Rasen als Hintergrund und Hartplatz für den Aufenthalt wird umgekehrt; die begehbare Fläche ist aus Schotter, anlehnend an die angrenzende Kiesgrube, und der Rasen wird zu riesigen Loungemöbel unter freiem Himmel. Auf ein komplexes Wegenetz zwischen den Parkplätzen und Eingängen kann dadurch verzichtet werden.
Es entsteht ein unerwarteter Kontrast zwischen dem rauen, schweren Umfeld aus massivem Gebäude, Kies und Eichen einerseits und den sanften, hellgrünen Rasenkissen andererseits. Insgesamt wird die Atmosphäre durch das Zusammenspiel sehr haptischer Materialien mit Licht, Schatten und Farben bestimmt.
| Realisierung: | 2004 |
| Fläche: | 15'000 m2 |
| Auftraggeber: | Kanton St. Gallen |
| Architekten: | Staufer Hasler Architekten |
Das neue Schulhaus liegt am Stadtrand von Wil, umgeben von dominanten Wohnblocks aus den 60er Jahren, Industriebauten und einer ehemalige Kiesgrube.
Der grosszügige, neue Freiraum der 700 Schüler und der Nachbarschaft tritt bezüglich Massstäblichkeit und Materialität in Dialog mit seinem Umfeld und dem mächtigen Schulgebäude mit Eichenholzfassade. Ein Feld zerstreuter Roteichen referenziert die umgebenden Landschaft und die Fassade; es entsteht ein eigenständiger Landschaftsraum, der gegen das heterogene Umfeld standhält. Die Verlegung der Parkierung an den Rand des Grundstücks ermöglicht einen grossen, freien Aussenraum. Das traditionelle Verhältnis von Rasen als Hintergrund und Hartplatz für den Aufenthalt wird umgekehrt; die begehbare Fläche ist aus Schotter, anlehnend an die angrenzende Kiesgrube, und der Rasen wird zu riesigen Loungemöbel unter freiem Himmel. Auf ein komplexes Wegenetz zwischen den Parkplätzen und Eingängen kann dadurch verzichtet werden.
Es entsteht ein unerwarteter Kontrast zwischen dem rauen, schweren Umfeld aus massivem Gebäude, Kies und Eichen einerseits und den sanften, hellgrünen Rasenkissen andererseits. Insgesamt wird die Atmosphäre durch das Zusammenspiel sehr haptischer Materialien mit Licht, Schatten und Farben bestimmt.
© 2009 robin winogrond